Edinburgh (Schottland)


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Edinburgh

Die Reise geht diesmal auf die Insel, wir begeben uns ins Vereinigte Königreich in die Hauptstadt von Schottland: Edinburgh!
Mein Reisepartner ist diesmal Pepper und nicht Daniel. Mit Pepper wollte ich schon länger einmal verreisen und jetzt hat es geklappt. Wie sind wir auf Edinburgh gekommen? Wir haben uns bei Ryanair umgesehen, wohin diese von Memmingen fliegen und haben aus dieser Liste dann ein Ziel gewählt. Die Wahl war sicherlich nicht einfach, da viele tolle Ziele angeflogen werden, aber wir mussten uns ja entscheiden. Wie sich am Ende herausstellte, die Wahl war goldrichtig!

Zunächst einmal gilt es etwas richtig zu stellen, nämlich die Aussprache des Wortes Edinburgh. Mir war dies selbst vor der Reise nicht so wirklich bewusst, aber man spricht die Silbe „Burgh“ nicht wie in deutsch „Burg“ sondern eher wie „bärra“. Hier ist dies akustisch erklärt: Edinburgh Aussprache.

So sind wir als im Juli auf nach Schottland. Der Flug war angenehm, nur mit Handgepäck und relativ schnell vorbei. Mit dem Bus sind wir in die Innenstadt gefahren. Dort kommt man ziemlich zentral an und ist erst einmal von der Atmosphäre etwas „geflasht“. Links von einem ist ein riesiger Park mit dutzenden Menschen, die es sich in der Sonne und auf den Grünflächen gut gehen lassen. Hinter einem befindet sich die tolle historische Skyline der Altstadt von Edinburgh. Ansonsten sind hier viele Menschen und viele Busse unterwegs. Hier werden wir die nächsten Tage auch noch eine Stadtrundfahrt mit HopOn und HopOff buchen.

Wir haben uns dann erst einmal einen Stadtplan organisiert und sind zu unserem Hostel aufgebrochen. Das war ein kleines Stück zu laufen, aber bei diesem tollen Wetter macht das gar nichts aus. Das Hostel war sehr schön und die Eigentümer sehr freundlich. Teilweise ist der schottische Akzent nicht ganz so einfach zu verstehen, aber es ist schon ok. Abends noch ein Restaurant gesucht und dann noch ein, zwei Bier trinken gegangen.

Die nächsten Tage werden nicht mehr chronologisch erzählt, sondern nur noch berichtet, was wir erlebt haben.

Die Stadtrundfahrt mit dem Bus war sehr gut gestaltet. Jeder Mitfahrer kann per Headset seine eigene Sprache wählen und bekommt die Infos passend zum Vorbeifahren an den Sehenswürdigkeiten berichtet. Zunächst sind wir die komplette Tour am Stück gefahren und haben uns später nochmal einzelne Highlights ausgeguckt, was wir die nächsten Tage machen. So sind wir auf den nahen Berg / Hügel (ist jetzt Definitionssache) gestiegen, um die Stadt von Oben anzuschauen. Der Weg war nicht so ganz einfach. Und wie wohl überall, sind (dumme) Touristen, diesen Weg in FlipFlops nach oben gelaufen. Wer sich so verletzt, dem gehört es nicht anders. Ganz sportliche Einheimische sind den Berg sogar nach oben gerannt, Respekt! Jedenfalls ist die Aussicht von Oben wunderbar. Man sieht die ganze Stadt, das Meer und überall ragen die Highlights aus der Stadt nach oben und versuchen die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.

Wir haben dann noch das Schloss der Queen von außen besichtigt. Eine Führung innen ist nicht möglich gewesen. Das Schloss heißt übrigens Holyrood Palace und wird umgangssprachlich auch das „schottische Versailles“ genannt. Gut, ganz so prunkvoll ist es natürlich (von außen) nicht, aber das ist vielleicht auch nicht das schottische Naturell, so protzig zu sein. Trotzdem sieht das Schloss sehr toll aus.

Dann haben wir uns natürlich noch den (vermutlichen) Namensgeber der Stadt angeschaut. Die Burg(h) von Edinburgh. 🙂 Dort haben wir erst mal Fotos mit Braveheart gemacht und mit diesem kurz geredet. Er meinte, er war schon mehrmals in Deutschland, auch einmal in Wacken in seiner Braveheart Montur. Dort hätten ihm die Deutschen aber so viel spendiert, das hat er gar nicht gepackt, es war ihm einfach zu viel. Seit dem geht er nicht mehr als Braveheart nach Wacken. 🙂
In der Burg finden mehrmals am Tag Führungen statt. Wir haben uns einer allgemeinen Führung angeschlossen und haben so sehr viele tolle Infos erfahren. Mich beeindruckt so etwas immer! Innerhalb der Burg gibt es diverse Gebäude, die man anschließend separat besichtigen kann. Dort waren dann teilweise Museen oder Ausstellungen enthalten oder das Gebäude einfach möglichst authentisch. Der Aufenthalt im Edinburgh Castle ist auf jeden Fall ein Muss für jeden, der in der Stadt ist. Ich fand es einfach super!

Wir haben noch mehrere Spaziergänge in der Stadt unternommen und sehr vieles besichtigt. Sehr auffallend ist dabei noch das „National Monument of Scotland“, welches optisch sehr stark an die Akropolis in Athen erinnert. In Edinburgh stellt dies aber ein Denkmal für die gefallenen Soldaten war. Optisch jedenfalls beeindruckend, aber auch ein bisschen fremdlich in dieser Umgebung.

Abends haben wir uns mehrmals in das Nachtleben von Edinburgh gestürtzt. Die ursprüngliche schottische Küche (welche Küche?) haben wir allerdings vernachlässigt. Dafür hat (Pepper) das Bier umso besser geschmeckt. Auch lustig: In einem Pub wollte uns jemand ein Bier ausgeben. Da Pepper sowieso gerade auf dem Weg zum Nachschub war, sollte er eine Runde auf seine Kosten mitbringen. Der „Spender“ hatte allerdings kein Bargeld und steckte deshalb Pepper seine Kreditkarte in die Hand und nannte ihm seine PIN. 🙂

Fazit: Edinburgh ist eine herrliche Stadt. Ich kann diese nur jedem empfehlen, der noch nicht dort war. Man sollte allerdings ein Faible für die „englische“ Architektur und Historie haben. Wer nur auf Moderne steht, wird in Edinburgh vielleicht nicht seine Bestimmung finden. Man kann sehr viel unternehmen. Die Ausflüge im Umland haben wir gar nicht gemacht. Also, auf nach Schottland!

Hast du schon Bekanntschaft mit Edinburgh gemacht?

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