San Jose und Puerto Viejo – Kultur, Menschen und das Meer


      Keine Kommentare       Mathias       AllgemeinCosta RicaReise-Berichte      


Die Reise geht weiter! Ich mache einen Abstecher in die Hauptstadt von Costa Rica und besichtige San Jose. Dort gibt es interessante Dinge zu entdecken, allerdings lauert auch die Gefahr. Dann geht es wieder ans Meer nach Puerto Viejo an der Karibikküste. Ich werde von einem beeindruckenden Charakter erwartet.

Die Hauptstadt Costa Ricas würde man korrekterweise in Deutsch Sankt Josef nennen. Das klingt allerdings eher nach Alpen, Berge und Schnee, deswegen bleiben wir lieber bei San Jose. 🙂 In der Stadt leben 340.000 Einwohner. Ich befinde mich auf einer Höhe von 1.170 Meter. Man beachte, dass meine Station davor und auch die danach direkt am Meer war.

Wir befinden uns noch am Flughafen bzw. jetzt nur noch ich. Kerstin und Andreas sind gerade gegangen. Bis zum Ende des Trips werde ich alleine unterwegs sein. Für die Fahrt in die Stadt und in mein Hotel nehme ich mir einen Fahrer per Uber. Hierbei handelt es sich um einen echt witzigen und freundlichen Mann namens Gerry. Normalerweise würde die Fahrt ca. 45 Minuten dauern. Da in der Stadt aber die Brücke, die Hauptverbindungsstraße überhaupt, gerade wegen Reparaturen gesperrt ist, ist der Verkehr ätzend! Gerry kennt die Stadt aber bestens und nimmt mehrere alternative Routen, leider tun dies etliche andere Fahrzeuge auch. Wir unterhalten uns blendend und er gibt mir viele Tipps für die Stadt und nennt mir weitere Ziele. Gerry würde gerne mal nach Deutschland gehen und ich gebe ihm hierfür Tipps. München, das Oktoberfest, die Allianzarena, die Autobahn und Schloss Neuschwanstein sind seine Ziele. Er frägt mich, wie viel eine Woche für zwei Personen (er und sein Sohn) kostet. Puh, eine ungewohnte und gleichzeitig schwierige Frage. Was würdest du sagen? Er sagt, dass sein Budget 1.500 Euro ist. Das reicht. Am Ende strahlt er über beide Backen und sagt, „now I have a plan“. Da er am Flughafen arbeitet, bekommt er zwei Flüge im Jahr nach Madrid umsonst und kann so günstig nach Deutschland kommen. Ich freue mich mit ihm. 🙂 Insgesamt dauert die Fahrt statt 45 Minuten dann 3 Stunden. So ist es eben manchmal.

Im Hotel werde ich freundlich begrüßt. Theoretisch ist die Gegend um das Hotel sicher, da ich in Downtown wohne, aber man soll es nicht riskieren. Insgesamt soll man in der Stadt nicht mehr nach 17 Uhr draußen sein und nie mehr als 40 Dollar dabei haben (hat auch Gerry gesagt). Das macht ja gleich Lust, die Stadt zu erkunden. Zum Abendessen gehe ich nur bis zur nächsten Ecke zum Peruaner. Da war ich jetzt auch noch nie. Das Essen ist gut und preislich in Ordnung.

Am nächsten Tag wird mir ein leckeres Frühstück zubereitet. Das Angels Hotel ist zu empfehlen. In ca. fünf Minuten Fußweg befindet sich das National Museum of Costa Rica. Das schaue ich mir heute an. Das Gebäude ist im Kolonialstil erbaut und optisch ziemlich hübsch. Ich bin mir nicht sicher, ob das Museum umsonst ist oder nur gerade im Moment niemand am Schalter sitzt, jedenfalls gehe ich ohne zu bezahlen hinein und werde auch nie nach einem Ticket gefragt. Der Eingang ist etwas ungewöhnlich, denn man betritt automatisch die Schmetterlingshalle. Das ist praktisch ein botanischer Garten mit sehr vielen Schmetterlingen, die durch die Gegend flattern oder auf den Blumen / Blättern / Früchten sitzen. Eine spannende Art ein Museum zu beginnen.

Das Museum, machen wir es kurz, ist nett, aber kein Hit. Es werden viele Steintafeln und Keramiken aus fernen Zeiten ausgestellt, im Garten einige große Steinkugeln und ein paar Goldgegenstände. Das Gebäude wurde ursprünglich zu Militärzwecken errichtet und an der Fassade kann man noch die Einschusslöcher des Bürgerkrieges von 1948 sehen. Ich schlendere durch die Stadt und beobachte die Menschen und die Umgebung. Viele wirken etwas hektisch, aber nicht unfreundlich. Die Sprache ist meist sehr laut. Downtown San Jose ist in Ordnung und ich fühle mich nicht in Gefahr. Wenn dann habe ich nur Angst vor Taschendiebstahl, aber ich habe ja nur 40 Dollar dabei. Gegen 16 Uhr bin ich wieder brav zurück im Hotel.

Nachts, ich bin mir ganz sicher, fallen nicht weit weg draußen zwei Schüsse. Nur minimal danach heult sofort eine Polizeisirene und ein Mann stöhnt bzw. jammert sehr laut. Man könnte meinen, er wurde angeschossen. Na dann mal schöne Träume. 🙂

Heute möchte ich noch in eines der Wahrzeichen der Stadt, dem Teatro Nacional, dem Nationaltheater der Stadt. Dort werden englischsprachige Führungen angeboten und ich schließe mich einer deren an. Das Gebäude wurde 1897 mit Goethes Faust eröffnet. Das Theater ist wahnsinnig hübsch dekoriert, mit Marmor ausgestattet und protzig, aber edel eingerichtet. Zur Zeit des Baus waren in Costa Rica noch keine Kenntnisse über die Bearbeitung von Marmor vorhanden. Da es zu teuer gewesen wäre, die großen Meister nach Costa Rica zu holen, ließ man einfach die ganzen Skulpturen und Bilder in Italien und Deutschland anfertigen. Costa Rica war für die Italiener und Deutschen damals aber noch vollkommen fremd. Der Künstler des Deckengemäldes, ein Italiener, war noch nie vor Ort, sollte aber trotzdem das Land malen. Der Stil wird abstrakt genannt, obwohl es eine klassische Malerei ist. Warum? Weil der Künstler Costa Rica nur aus seiner Fantasie kannte und deswegen im Bild mehrere Fehler enthalten sind. So befindet sich die dargestellte Kaffeeplantage fälschlicherweise am Strand und nicht wie normalerweise im Hochland. Woher sollte der gute Mann das auch wissen? Mir wäre es aber nicht aufgefallen. 🙂 Nichtsdestotrotz ist das Gemälde sehr toll!

Heute ist Wochenende und die Stadt ist sehr lebendig. Mir fallen besonders viele junge Menschen auf. In einem Park treffen sich wohl alle verschiedenen Gruppen und Interessen der Jugendlichen. So werden in einer Ecke des Parks Kegel zum Jonglieren geworfen, in einer anderen Ecke Musik gespielt, wiederrum woanders Einrad gefahren, geskatet oder Parcours geübt und viele weitere spannende Dinge praktiziert. Hier kann man gut beobachten. Am Platz vor dem Museum findet wohl ein Hip Hop Contest statt, da sich hier 50 Jugendliche im Kreis aufgestellt haben. Jeweils vier treten gegeneinander an und anschließend wählt die Jury zwei Rapper in die nächste Runde. Von den Texten verstehe ich zwar nichts, aber trotzdem sehr spannend zu beobachten. Obwohl San Jose hier einen sehr friedlichen Eindruck macht, gehe ich wieder brav nach Hause. Riskieren muss man ja auch nichts.

Mein nächstes Ziel ist Puerto Viejo. Wie ich darauf gekommen bin? Mund zu Mund Propaganda sozusagen. Gerry hat mir den Ort empfohlen. Im Hotel habe ich die Dame gefragt, welchen weiteren Ort sie mir empfehlen kann und sie hat ebenfalls geantwortet Puerto Viejo. So hatte ich mein nächstes Ziel. Noch ein Hostel für 4 Nächte dort gebucht und ab zum Bus. Bis zum Busbahnhof soll man auf jeden Fall ein Taxi nehmen. Selbst von der nächsten Unterkunft (400 Meter entfernt) soll man unbedingt ein Taxi nehmen. Das hinterfrage ich nicht, sondern folge brav. Der Bus bringt mich in 4,5 Stunden von Sa Jose bis nach Puerto Viejo. Das erste Hostel war nur eine Übergangslösung, da mein bevorzugtes Hostel an diesem Tag nichts mehr frei hatte. Der erste Tag ist mehr oder weniger sowieso nur noch schlafen und chillen, deswegen spielt die Unterkunft nur eine untergeordnete Rolle.

Im Hostel angekommen werde ich total freundlich begrüßt. Im Zimmer nebenan liegt ein älterer Herr und schläft gerade. Manchmal sieht man Menschen und findet diese sofort sympathisch oder interessant. Das war bei ihm direkt der Fall. Ich sitze also etwas vor unserem „Haus“ und kurze Zeit später kommt der Herr heraus und wir beginnen unsere Freundschaft. Er heißt Bob, kommt aus Ottawa in Kanada und ist *trommelwirbel* 75 Jahre alt. Die nächsten drei Tage verbringen wir mehr oder weniger gemeinsam und werden gute Freunde. Ich muss sagen, Bob ist von den fremden Leuten, die ich während der Reise getroffen habe, die spannendste und ungewöhnlichste Person. Wer sagt mit 75 schon, ich gehe jetzt nach Costa Rica und mache dort vier Wochen freiwillige Arbeit? Oder wer reist mit 75 noch alleine zum ersten Mal nach Nicaragua? Eigentlich könnte die Geschichte, das Leben und die Reise von Bob verfilmt werden. Er erinnert mich an Harold Fry, die Figur eines Buches, falls du diese kennst. Bob hat eine wahnsinnige Freude an der Fotografie. So gehen wir nachts mit seiner und meiner Taschenlampe auf Tour nahe des Waldes, um Insekten, Spinnen und Schlangen zu suchen. Wir finden ein Spinnennetz mit vielen ultrakleinen Babyspinnen, die wohl noch nicht wirklich alt sind. Mit seinem 40 Jahre alten Objektiv macht er klasse Bilder. Er kontrolliert das Bild anschließend auf die Schärfe und zoomt maximal an die Augen heran. Das sei das Entscheidende, die Augen der Insekten. Er hat ein total breites und stolzes Grinsen im Gesicht. Das Bild ist perfekt. Stolz ist er besonders, dass er es ohne Stativ und trotzdem zitterfrei eingefangen hat. Bob ist ein klasse Typ! 🙂

Am nächsten Morgen gehe ich mit Bob zum Frühstücken und er erzählt mir von seinem Leben. Man muss ihn einfach gern haben! Im Hostel lerne ich noch Lea kennen, mit der ich mich bestens verstehe. Die Adleraugen von Lea erkennen gegenüber des Hostels auf der anderen Straßenseite (dort ist nur noch Wald) ein Faultier und wir beobachten es. Leider können wir nicht nahe genug heran, um gute Fotos zu machen, da das Gras dort sehr hoch ist und sich darin wohl Schlangen befinden. Ich leihe Bob meinen Computer und helfe ihm etwas. Er möchte seine E-Mails lesen, Nachrichten lesen und sein Facebook aktualisieren. Während Bob noch mit seinen 295 ungelesenen E-Mails, scheinbar löscht er nie unwichtige bzw. Spam Mails beschäftigt ist, gehe ich mit Lea an den Playa Negra, den schwarzen Strand. Der Wetter ist heute nicht der Hit, aber macht ja nichts. Die Wellen sind dafür klasse und machen Spaß. Nachdem Planschen wird das Wetter noch schlechter und es beginnt zu regen, also Zeit für den Rückweg. Beim Supermarkt kaufen wir noch Getränke und Bob freut sich über das gemeinsame Bier. Abends teilt er dann brüderlich sein Essen mit mir und wir kochen gemeinsam seine Spaghetti mit Tomatensauce und Salat. Zu Hause bringt Bob übrigens Immigranten Englisch bei und hilft freiwillig in einem Reha-Center mit, wo er Rollstuhlfahrer betreut. Seine Arbeit daheim vermisst er etwas, aber gleichzeitig liebt er es hier zu sein. Bei seiner freiwilligen Arbeit hier im Tier-Center hat er sich um Affen, Faultiere und sonstige Tiere gekümmert. Die Tiere im Center sind entweder Waisen oder verletzt dorthin gekommen. Dort werden sie wieder aufgepeppelt und auf das Leben in Freiheit vorbereitet. Abends gehen wir noch zu viert (Bob, Lea, Elio aus der Schweiz und ich) in eine Bar / Club direkt am Strand. Dort wird ein Feuer direkt am Strand gemacht und es herrscht ein herrliches Karibik-Flair. Bob hält bis Mitternacht durch und wir gehen gemeinsam nach Hause.

Heute gehen leider alle meine gestrigen Begleiter weiter und es ist Zeit Abschied zu nehmen. Ich buche Bob für den Abend noch ein Hostel in San Jose und mir wird bewusst, dass er tatsächlich nur mit seiner Rente reist. Reich ist er sicherlich nicht, da ihm 15 Euro für das Hostel zu teuer sind, nehmen wir das für 12 Euro. Er ist sehr dankbar für meine Hilfe. Lea verlässt uns als erstes. Gute Reise noch! 🙂 Der Bus von Bob geht etwas später und so haben wir noch Zeit ein kleines Mahl in der italienischen Bäckerei zu uns zu nehmen und in der Bücherei nach einem Reiseführer für ihn für Nicaragua zu schauen. Wir werden leider nicht fündig, aber ich bin sicher, er kommt trotzdem zurecht. Anschließend gehen wir zum Bus und ich verabschiede meinen alten Freund (Harold Fry) Bob wieder. Es sieht einfach klasse aus, wie er mit seinen zwei Rucksäcken, den Wanderschuhen, dem Schlapphut und der Sonnenbrille auf den Bus wartet! Der Abschied aus Puerto Viejo fällt ihm sichtlich schwer, aber vielleicht kommt er nächstes Jahr ja nochmal zur Freiwilligenarbeit. Ich wünsche ihm nur das Beste! Ein beeindruckender Charakter und Vorbild für das Alter verlässt mein Leben wieder.

In einem Hostel ist man nie lange alleine, wenn man es denn darauf anlegt. So freunde ich mich mit Thomas und Julia aus der Schweiz an, die noch eine sehr spannende und lange Reise vor sich haben. Bei mir geht es dem Ende der Reise entgegen, die Beiden sind gerade erst am Start. Apropos Ende der Reise. Am nächsten Tag werde ich nach Panama einreisen. Hierfür ist bereits ein Ausreiseticket aus dem Land nötig. Obwohl ich mich damit noch nicht beschäftigen wollte, bleibt mir jetzt nichts anderes übrig, als mich mit meinem Heimflug zu beschäftigen. Ich recherchiere lange wegen einem idealen Flug, aber finde keinen. So buche ich letztendlich einen guten Flug und hake das Thema ab.

Mein Aufenthalt in Puerto Viejo war echt toll. Das lag hier allerdings zuerst an den spannenden Menschen, die ich getroffen habe, da ich im Ort bzw. der Umgebung nicht allzu viel gemacht habe. Das nächste und letzte neue Land steht morgen an, es geht nach Panama!

 


 

English part:

 

Now I am in the capital of Costa Rica, San Jose. Just a moment ago my previous travel mates Andreas and Kerstin left and I will travel alone till the end from now on. From the airport I will take an Uber to get to my hotel. The big advantage from Uber is that the price is fixed. This helped me a lot for this ride. The original ride time was 45 minutes but due to some construction on the main traffic connection in the city, the traffic is just horrible. My driver is called Gerry and a real nice guy. He gives me lots of tips for San Jose and recommends me some other good places in Costa Rica. He is keen on traveling to Germany, so I exchange some tips with him. Thanks to his work at the airport he gets two flights to Madrid each year for free. This would be something for me too. 🙂 The total ride time is nearly three hours, but I had a good conversation so it was no problem.

San Jose has 340.000 inhabitants and is 1.170 meters above sea level. I live in Downtown and it is supposed to be safe but you never now. The lady in the hotel tells me better to be back in the hotel at 4 pm and always not to carry more than 40 USD with me. The same told me Gerry, so it must be true. This makes me really curious to explore the city. 🙂 On this night I only go to the next corner and have dinner at a Peruvian restaurant. The food is good and has a decent price.

I want to explore the city a little bit and start at the National Museum of Costa Rica. It is only five walking minutes away from my hotel. The building is very beautiful with its colonial style. It has also some bullet holes in the walls from the civil war in 1948. The museum has an unusual start, because the first building is the butterfly hall. There are flying hundreds of butterflies around in a lovely huge tropical garden. To make it short the museum is nice but not a highlight. There are lots of ancient stone boards, golden ornaments and some stone spheres. You can visit it if you have time but it is not a must do.

On the next day I stroll around the city itself and inhale the atmosphere of the town. Some people look very hectic, but not unfriendly. The language is loud but melodic. Today is weekend, so a lot of people are around. I go to the park and there are lots of different groups of people around. In each corner are located different interests. There are some singing groups with instrument, some skaters, some jugglers, some artist, some unicyclists and some people practicing parkour. It is interesting to watch!

One of the main attractions in the town of San Jose is the national theater. This is my next destination. There are guided tours in English and Spanish. The tour costs 10 USD and is really worth it. The building was constructed in 1891 and the premier was in 1897 with “Faust” from Goethe. The building is beautiful and in very good condition. I learn a lot why it is so important for the people here. There is also a lodge for the president. At the time of the construction there was no knowledge in Costa Rica how to carve marble. So all the statues, ornaments and decorations were created in Italy and Germany. Even the paintings come from Italy. The Italian painter has never been in Costa Rica and had no knowledge about the country or how it looks. So he painted just from stories and his imagination. Due to that there are some mistakes in the painting. The coffee plantation is located directly at the beach where it is impossible to grow coffee beans. Not really his fault I think. 🙂

My next destination is Puerto Viejo. How I chose this destination? Just by recommendations from locals. Gerry, my former Uber driver told me about this place. Then I asked the lady in the hotel for further nice places in Costa Rica and her first answer was Puerto Viejo. So my next destination is Puerto Viejo now. The bus from the city Center of San Jose to Puerto Viejo takes four and a half hours with one toilet break. The small town of Puerto Viejo is located directly at the Caribbean Sea and has some of the nicest beaches in Costa Rica. I arrive in my new hostel and there I meet Bob. Bob is an amazing character and from the first minute our friendship starts. He is from Ottawa, Canada and worked for four weeks voluntarily in the rescue center for animals. By the way, Bob is 75 years old!

My next three days I enjoy the conversations with Bob and Lea. Lea is from Germany and also travels around the world. Together with Bob I go to the forest at night to take some pictures of insects, birds, snakes or whatever we will detect. We discover some baby spiders which are unbelievable small. But Bob is a professional hobby photographer and gets a really good shot of them. He smiles so bright after seeing his sharp picture. The most important parts of an insect shot are the eyes. The picture is brilliant and he is so proud of it! Bob is awesome!

Together with Bob I have a nice breakfast, help him with his computer stuff and relax together. With Lea I go to the beach while Bob is reading is 289 unread emails and updating his Facebook. At the evening we cook together and share his food like brothers. Today we want to go out and so Lea, Elio, Bob and I go to a nice bar directly located at the beach. The bar launches a fire at the beach and so it feels like being in the Caribbean. We stay there till midnight and then Bob and I go home. 🙂 Thanks Bob for your company and the nice time together. You inspired my thinking about getting older a lot. 🙂

My stay in Puerto Viejo was very nice, most because of the people I met there. I haven’t done so many things in Puerto Viejo, because I wanted some relaxed time. I can recommend the place because there are beautiful beaches in the area around and the small city (or village) is nice to stay.

 

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