Chacchoben und Bacalar – Überraschungen, Gefahren und Vitamine


      Keine Kommentare       Mathias       AllgemeinMexikoReise-Berichte      


Die Ruta Puuc lassen wir heute hinter uns und wir fahren nach Bacalar. In Bacalar befindet sich die bekannten „Lagune der sieben Farben“, das wollen wir uns natürlich selbst live anschauen. Auf dem Weg dorthin lauern allerdings noch einige Überraschungen, Gefahren und viele Vitamine …

Bei unserer Planung haben wir beschlossen das Auto in Chetumal abzugeben, um davor noch einen Zwischenstopp an der Lagune von Bacalar machen zu können, da diese sich wirklich lohnen soll.

Beim Verlassen des Zimmers müssen wir noch feststellen, dass neben dem Bett von Kerstin die tödliche Gefahr bereits auf uns gelauert hat. Zum Glück haben der Killerinstinkt von Kerstin und ihr Rucksack uns vor dem Tod bewahrt. Bei der Ankunft im Bungalow im Halbdunkel hat sie ihren Rucksack unbewusst zielgerichtet auf einen Skorpion am Boden gestellt und ihn damit außer Gefecht gesetzt. 🙂 Leicht geschockt setzen wir unsere Fahrt fort.

Da das Frühstück nur leicht ausgefallen ist und Andreas ein Freund der Ananas ist, halten wir bei einer Verkäuferin am Straßenrand unterwegs an, um uns eine gelbe Köstlichkeit zu gönnen. Auf die Frage der Verkäuferin „con chili?“ antwortet Beifahrer Andreas selbstbewusst und nichtsahnend mit „si“. So erhalten wir einen Plastikbeutel mit frisch geschnittener Ananas und einem Haufen Chilipulver on top. Sieht anfangs komisch aus, ist sehr ungewohnt, aber schmeckt ganz gut.

Wir machen Rast an der Maya Stätte Chacchoben, auf die wir durch einen Straßenschild aufmerksam wurden. Der Ort wurde bereits 200 n. Chr. Von den Maya Völkern besiedelt. Nachdem die Maya die Siedlung verließen, wurde der Ort sich selbst überlassen und wurde schlichtweg vergessen. Erst ein Hubschrauberrundflug im Jahr 1974 machte wieder auf die Siedlung aufmerksam und die Forschungen dazu begonnen. Seit 2003 können Touristen, wie wir, die Ruinen besichtigen. Die Stätte ist sehr idyllisch im Dschungel gelegen und hier sind kaum Leute unterwegs. Wir genießen die drei Tempelpyramiden und verbringen insgesamt eine gute Stunde dort. Zur Stärkung gibt es diesmal eine frische Kokosnuss zum Trinken (ohne Chili). 🙂 Die leere Kokosnuss wollten wir anschließend noch essen, aber unsere Öffnungsversuche scheiterten kläglich. Wenigstens haben wir den Verkäufer köstlich unterhalten, der dann mit zwei Machetenhieben uns gezeigt hat, wie man dies wirklich macht.

Das heutige Tagesziel ist das Örtchen Bacalar, welches auch Namensgeber für die Lagune von Bacalar ist. Bei der Lagune handelt es sich eigentlich um einen See, der 42km lang und 2km breit ist. Die Lagune ist der Zusammenschluss von 7 Cenoten. Seinen Namen Lagune der sieben Farben hat sie von den verschiedenen Blaufärbungen des Wassers. Die Aussicht ist wirklich toll und wir genießen den Blick auf den See. Leider ist es zum Baden etwas zu frisch und wir suchen uns ein alternatives Badeziel. Hierfür steuern wir die Cenote Azul nur wenige Minuten entfernt an. Im Gegensatz zu unserer ersten Cenote (Ik Kil), handelt es sich hierbei aber eher um einen klassischen Badesee. Wir genießen das blaue klare Wasser und machen noch einige lustige Unterwasserschnappschüße.

 


 

English part:

We continue our trip towards Chetumal where we want to drop off our rental car. For the last night we decided not to stay in the city Chetumal itself but in the lagoon of Bacalar which is not far away and the surrounding is much more beautiful than a city would be.

When leaving our apartment we had a big surprise. Right next to the bed of Kerstin was a real scorpion which she has killed with her backpack. Luck was on our side this day 🙂

On our way to the lagoon we decided that we need some vitamins. We quickly decided to pick up a pineapple which a lady sells at the roadside. The short question from her is: “Con chili?” and the confident reply of Andreas: “Si”. That’s why we made our second surprise for today. Fresh pineapple slices with a lot of chili powder on it. 😀 At first sight it looks very strange and unfamiliar but actually it tastes good 😉 Luckily again!

Our next stop is the Maya ruin Chacchoben which we find accidentally. 200 AD this Maya settlement was built by the Mayan people. After they moved away this place was forgotten. After many years it was discovered in 1974 and research started. We really enjoyed our stay in Chacchoben because this Maya ruin is in the middle of the jungle and very quiet because only few people are around. As second refreshment we choose to drink the juice of a fresh coconut. What a delicious taste!

The final destination for today is the city Bacalar from which the lagoon has its name. Actually the lagoon has a length of 42 km and a width of 2 km. The lagoon is also called “lagoon of seven colors” which comes from the different blue colors of the water which are visible. As the water is a little bit chilly we decide not to swim in the lagoon but in the nearby Cenote Azul. What a nice enjoyment to call it a day.

 

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